Kulturfreunde
Herrengedeck 3, Kompromisslos Kwakkenbos 4 (2:3)
(Spielbereicht von David, Daten dank Rob)
Leute, wir haben eindeutig zuviele Bremer im Boot. Die Dramaturgie ist 1:1 übertragbar....
Tore:
1:0 5. Rob (Volleyrechtsschuss in den Winkel, Vorarbeit Paul)
2:0 11. Rik (Linksschuss aus spitzem Winkel)
3:0 17. Niklas (Rechtsschuss flach ins Eck, Vorarbeit Dennis)
3:1 28.
3:2 42.
3:3 60.
4:3 81. Thorsten (Rechtsschuss ins kurze Eck, Vorarbeit Niklas)
Aufstellung:
David - Lasse, Robert, Tobi, Marcel - Paul, Niklas, Rik, Dennis, Rob, Semih - Folker, Thorsten, Mathieu
Spieler des Tages: David
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Die Kulturfreunde erschienen recht spät und ignorierten scheinbar den Anpfiff. So konnte gleich zu Beginn ein Fischkostümhändler aus der Badewanne klettern, woraufhin Paul den Ball zu Rob kopfballte, der froh war, nicht umsonst gelaufen zu sein (Zitat) und das Ding sehr kurzer Hand (und bestimmt volley) über den Torwart ins Netz vollstreckte. Dem frühen Tor fußfolgend, übergab der Inspektor seine Schokolade an den aussichtsreichen Thorsten, der allerdings überhaupt nicht zu wissen schien, wohin damit. Immerhin wusste der Ball wo Rik stand, der präzise ins lange Eck vollendete. Indessen hatte sich eine übergrosse Ratte ins Sultanskostüm
gestohlen, um an der linken Aussenbahn die schönste Kombination des Spiels zu beschwören. Dennis (im Doppelpass? irgendwie schön jedenfalls) auf Niklas, der sich, wie sonst nur Lucas Barrios, an der Strafraumgrenze um den Gegner drehte und furztrocken ins lange Eck einschob. Ein Gedicht!
Bis hierhin wurde Kwakkenbos’ Abwehrreihe dank kompromissloser Arbeit vor allem armverschränkt (smalltalkend? bestimmt!) an der Mittellinie beobachtet. Tatsächlich sahen wir schon vor Anpfiff wie der sichere, weil stilistisch und va körperlich überlege, Sieger aus, aber ein DREI:NULL nach 20 Minuten war dann doch ein bisschen viel, sodass man sich um die Qualität des Spiels sorgen musste. So wars Zeit für kleinere Nachlässigkeiten unsererseits, und für das Herrengedeck Uhren und System umzustellen und mitzuspielen. Es ergaben sich kleine Chancen und so etwas wie Druck seitens der Bösen. Tatsächlich erarbeitete sich der Gegner zwei Chancen allein vorm Tor – der Abschluss jedoch war so mittel, bzw. wurde gut gehalten. Kurz drauf übertrudelte ein wuselig verdeckter Schuss aus 11 Metern dann doch die Linie. Wutschnaubend verließen die letzten Vögel das Geäst. Der resultierende Ärger half Kwakkenbos aber auch nicht, sich des eigentlich mäßigen Drucks zu entledigen, vielmehr projiziere bald folgend ein schleimiges Monster eine Gummi-Badewanne ins All, was den Torwart der Guten in Trance versetzte und irgendwie, ich war ja nicht da, das 3:2 bewirkte (andere Zeugen sprechen von einem Torwart mit Hang zum retardierenden Moment, der dem Stürmer das Gerät unbedrängt und kläglich in den Fuß spielt). Es kam was kommen musste: die Halbzeit. Und mit ihr (in der Reihenfolge) Enttäuschung, Wut, Besinnung und neuer Mut Bahn.
Das Spiel verlief nun ausgeglichen. Einzelne Halbherzigkeiten in der Abwehr (auffallend in der gesamten 2.HZ) verhalfen dem Herrengedeck zu weiteren kleineren Chancen, von denen eine zur grossen und genutzt wurde: Ecke, der Ball kommt nicht aus dem Strafraum, zweite, flache Hineingabe, Rob ist, von einem kleinen Moormädchen irritiert, knapp zu spät, der Gedeck-Stürmer wuchtet den Ball hinein, Rob ärgert sich glaubhaft. Ausgleich.
Ohne an den Glanz des Spielbeginns anschliessen zu können, war die Konzentration nun hoch, das Spiel spannend, Kwakkenbos kontroll- und vorstoßbemüht. Halbe Chancen auf beiden Seiten hielten Gefahr und Hoffnung hoch. In positiver Erinnerung bleiben ein zu hoher aber kolosaller Fernschuss von Dennis, versprechende aber nicht beendete Möglichkeiten von Folker und Mathieu, viele Abwehrbeine, die Fernschüsse auf nassem Rasen verhinderten und eine va dank Marcel stabile, spielaufbauende rechte Abwehrseite, über die dann auch der Siegtreffen fiel. Thorsten zieht –wie man das so von ihm kennt– beherzt und ballsicher in den Strafraum, haut schlicht drauf und freut sich, den Ball im kurzen Eck zu sehen. War nun das tragische Schicksal abgewandt? Es war! Denn sehr gefährlich wurde Martina Gedeck in den den letzten Spielminuten nicht mehr –Lars Kwakkenbos’ Abwehrarbeit war nach in ihrer Leistungskurve wieder oben angekommen und ließ sich die erneute Führung nicht mehr nehmen.
Auf diesen Sieg können wir uns leider nicht so ganz viel einbilden, eine ok Leistung wars aber allemal. Grüße an den nörgelnden Nachbarspiellinienrichter. Danke auch für den dramaturgischen Einfluss der Bremer, denen so ein Spiel nur natürlich vorkommen muss.
Check http://www.plattenmeister.de/_graphik/material/Inspecto/INSPECTO.SWF for further information.
David
(sicher habe ich 20 Dinge vergessen, insbesondere um die Glanzlichter tuts mir dabei ehrlich leid)
Weitere Infos und Fotos hier: DeKwakkenbosler 01/2010
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