Kompromisslos Kwakkenbos
- Netzers Erben 0:4 (0:3)
(von Rik)
Aufstellung
Tor: Marc (Spieler des Tages)
Abwehr: Rik, Lasse, Robert (Spieler des Tages)
Mittelfeld: Micha, Tobi, Flo, Erlend, Paul (Spieler des Tages)
Sturm: Thorsten, Nigel, Jarek
Netzers Erben drückten ca. 20 Minuten auf das Kwakkentor und hatten
zwei/drei Großchancen, bevor ein direkter Freistoß vom Strafraumeck
ins Herz der schwarzen Defensive einschlug. Als ob es damit nicht
genug wäre, dachte sich der übermotivierte Torschütze der Erben mit
einem äußerst peinlichen Triumphlauf um die beteiligten Abwehrrecken inklusive Torwart Eindruck zu schinden. Er schrie so etwas wie "Da
habt ihr's!", oder "Hier ist er!" oder so. Der Erbe hat sich dann in
der Halbzeit bei einzelnen Spielern dafür entschuldigt. Ein fader
Beigeschmack bleibt dennoch.
Nach dem Tor brach Kwakkenbos zeitweise ein. Zwei Konter trafen
ungehindert ins Herz der Viererkette und führten zum 0:3 Pausenstand.
Bei allem Negativen, konnte man feststellen, dass Kwakkenbos den
Gegner mehr entgegensetzte, als es der Zwischenstand wiederspiegelte.
Nach der Pause machten die Kwakken um die neu formierte
Doppeldefensive im Mittelfeld Druck. Eins, zwei, drei Mal hätte es
Knallen können: Ein turbulentes Eckenszenario, bei dem der einzige, der nach dem
Schuss von Flo nicht im Tor landete, der Ball war. Eine wuchtige Hereingabe von Tobi, die Thorsten nur nicht verwerten
konnte, weil mit dem Überschläger des Netzerschen Abwehrchefs
beileibe nicht zu rechnen war. Eine weitere Hereingabe auf den, der immer richtig stand und den
Ball gerade noch in die Arme des Keepers bugsieren konnte.
Ein tolles Anspiel, wieder auf Thorsten, dessen Schuss dann nur
knapp den langen Pfosten passierte. Die erste Möglichkeit unsere neuen Eckvarianten praktisch zu testen,
nutzten wir dennoch ganz gut. Eins, zwei Eckvarianten (unter anderem
die, die zur ersten Großchance der zweiten Hälfte führte)
funktionierten. Bleiben wird der Ansporn weiter zu trainieren und sie
eines Tages in wichtige Tore umzuwandeln.
Marc erbarmte sich für uns seine Grippe auf dem Ascheplatz
auszukurieren, weil er die Spielernot erkannte. Er kratzte mehrere
Male Bälle von der Linie und hielt so das Ergebnis auf humaner Höhe.
Spieler des Tages wurde Robert, Marc und (nach telefonisch
nachgereichter Stimme) Paul
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