Kompromisslos Kwakkenbos - Netzers Erben 2:3 (1:3)
Der verspätete Spielbericht (von Jochen)

 


Aufstellung

Tor: Uli
Abwehr: Rik, Jochen, Micha, Tobi
Mittelfeld: Peter, Paul, David, Erlend, Nigel, Britta, Sebi
Sturm: Semih

Spieler des Tages: Semih, Uli

Tore: 
3.Min. 0:1 Jünther
6.Min. 0:2 "Ichbinüberraschtherrdelling"
15.Min. 0:3 derNetzerhalt
41.Min. 1:3 Semih
75.Min. 2:3 Semih


"Es war ein Spiel, das im Kopf entschieden wurde, aber mental waren wir anfangs auch nicht gut drauf", hätte wohl Boris Becker zu diesem Spiel gesagt. Es war wohl wahrlich die unumstössliche Überzeugung auf Kwakkenbosseite, gegen Netzers Nachkommen keine Siegchance zu haben. 

Kwakkenbos spielte von der ersten Minute an zu nervös, um den Ball auch nur einige Momente in den eigenen Reihen zu halten. Die siegesgewissen Erbschleicher nutzten das mit stolzgeschwellter Brust und das vorausgeahnte Debakel war nach einer Viertelstunde brillant eingeleitet. Die durch das Mittelfeld erweiterte Abwehr sah bei allen drei Toren nicht gut aus und erwachte erst zu diesem Zeitpunkt aus der Trance. Als alles verloren schien gab es nun keinen Grund mehr, 
mit den Knien zu schlottern und plötzlich war der Ball wieder rund. 

Es wurde sich angeboten, abgespielt und gelaufen, gelaufen, gelaufen. Das war bei den hochaufgeschossenen und äußerst sympathisch auftretenden Netzwerkern auch bitter nötig. Doch mit der Mitte der ersten Halbzeit kam dann der Favorit in Rückenlage und ein Lattenkopfball nach großartiger Flanke von Rik durch Paul hätte die schwarz-weisse Rückkehr schon einläuten können. Bald darauf setzte Peter den Ball aus schwierigem Winkel an den Aussenpfosten des leeren Tores. Kurz vor dem halbierenden Pfiff dann endlich der Lohn mit Semihs Knipsertor. Trotz positiv geladener Halbzeitansprache kamen Günthers Ahnen nach Wiederbeginn wieder besser in Tritt. Den schnellen Angriffen konnte aber von der nunmehr konzentrierten Abwehr und dem glänzend aufgelegten Uli die Würze genommen werden. 

Alsbald hatte sich Kwakkenbos wieder gefangen und konnte das gegnerische Tor erneut unter Dampf setzen. Als dann Semih auch noch das jetzt durchaus verdiente 2:3 gelang, staunten die Hühnen nicht schlecht. Ein Unentschieden lag in der Luft und wäre nicht ungerecht gewesen. Doch wenn man es einem Gegner, der trotz dieser unerwarteten 
Schwierigkeiten niemals ein unschönes Wort verlor, nicht zu gönnen wäre, wem dann?