Kompromisslos Kwakkenbos - Pinchos Berlinos 0:2 (0:0)
(von Rob)
Es spielten:
Klemens - Toddy, Robert, Semih - Marcel, Benny - Rik, Rob, Dennis - Thorsten, Miguel, Rafa
Spieler des Tages: Klemens wurde bestimmt, dank einiger großartiger Paraden im 1:1
Tore: 0:1 Pinchos (65.), 0:2 Pinchos (84.)
Zum Spiel:
Die ganz in schwarz gekleideten Bosse waren dem Gegner in der ersten Hälfte eigentlich überlegen, konnten aber mangels spielerischer Finesse keine klare Überlegenheit aufbauen. Nur ab und zu kam man durch Kombinationen über links und rechts vor das gegnerische Tor, wo unter anderem der auffällige Thorsten und der vor allem durch eine Schwalbe auffällige Rob (nach schöner Hereingabe von Dennis) den Ball nur auf, aber nicht über die Linie brachten. Der Gegner fiel ebenfalls durch unsauber vorgetragene Angriffe auf, hatte aber nicht so klare Chancen wie wir, bis auf eine Szene, in der Klemens im eins gegen eins kompromisslos klären konnte.
Hälfte zwei brachte dann das lethargische Momentum an die Stadtgrenze. Höhepunkte zunächst das Bälle über den Zaun nach Brandenburg kloppen und das gegenseitige Neutralisieren im Mittelfeld gepaart mit ersten Nervositäten und Leichtsinnsfehlern bei des Gegners Angriffen. Die ganz klare Chance hatten aber wiederum die Schwarzen: Robert und Miguel brachten den Ball nach einer Hereingabe zu zweit 2 Meter vor dem Keeper nicht im Tor unter (willkommen im Klub) und den ersten Bossen schwante schon Übles, da es nicht gelang, einem nicht ganz so überzeugenden Gegner auch mal die Bude vollzuschustern - da führte einer der gegnerischen Angriffe plötzlich zum ernüchternden 0:1 aus
abseitsverdächtiger aber wohl korrekter Position. Mit einer Mischung aus Wut, Verzweiflung und Chaos bäumten sich die Schwarzen auf und berannten das gegnerische Gehäuse. Bis auf eine fulminante Wuchtbrumme von Dennis, die der Keeper der Pinchos mit einem nicht für möglich gehaltenen Reflex parierte, gelang es den Kompromisslosen aber nicht, klare Chancen herauszuspielen. Zwar gelangen im Mittelfeld ein paar schöne Bewegungen nach vorne über Toddy, Benny, Rik oder Dennis, die Angriffswucht wurde aber spätestens am gegnerischen Sechzehnmeterraum zu einem tumben Gebolze. Kwakkenbos warf nun alles nach vorne und kassierte postwendend das 0:2.
Obwohl an diesem sonnigen Vormittag im Berliner Niemandsland nicht alles schief ging und insbesondere in der ersten Hälfte auch einmal kombiniert wurde und die Abwehr insgesamt einen ordentlichen Job machte, offenbarten sich einmal mehr spielerische und läuferische Defizite und Abstimmungsfehler nach vorne und das Bewusstsein, dass man heute vor allem gegen sich selber verloren hatte und dass man schleunigst in die Puschen kommen sollte, wenn man nicht Kanonenfutter für die Liga sein will, sorgte für eine vorgezogene Mid-Life-Crisis bei den Schwarzen aus dem Görlitzer Park.
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