Rakete Zehlendorf - Kompromisslos Kwakkenbos [2:1] (1:0)
Hänselei in der Hänselstraße - Gar nicht märchenhaft! 
(von Emilio)



Spielabbruch nach 80 Minuten: Kwakkenbos immer noch ohne Punktgewinn in dieser Saison 

Die Erfolgsaussichten standen denkbar gut für einen ersten Saisonerfolg der Kompromisslosen, denn nominell hatten sie am heutigen Sonntag alle Trümpfe in der Hand. Pünktlich und zahlreich, auch das sollte erwähnt werden, versammelten sich 15 tapfere Kwenossen in der beschaulichen Hänselstraße, um dem Take-Off der, mit lediglich 10 Mann angereisten Zehlendorfer Raketen einen Rückschlag beizuführen - wenn das Spiel nicht nach 80 Minuten abgebrochen worden wäre, doch dazu später mehr. 

Ein Unparteiischer hatte sich wohl aufgrund denkbar ungünstiger klimatischer Verhältnissen (Regen, Wind: Frisur sitzt – Drei Wetter Taft) nicht bereit gefunden, diese Partie zu leiten. In der Anfangsphase spielte sich Kwakkenbos zahlreiche Torchancen heraus, die leider Gottes nicht von Erfolg gekrönt waren. Nach einem unglücklichen Ballverlust im Mittelfeld, bekam ein Spieler der Raketen das Runde in Höhe des Sechzehners und drosch es, nachdem die Innenverteidiger Lasse und Robert verzweifelt in den Schuss hineinzugrätschen versuchten, unhaltbar ins linke Eck. 

Der Moral tat dies keinen Abbruch: „So ein Tor können wir auch schießen“; vernahm man seitens Marc. Doch es entwickelte sich anders. Die Spielanteile lagen fortan eher auf des Gegners Seite. Kwakkenbos verstand es nicht, den nassen Boden zu seinen Gunsten zu nutzen und ebenfalls aus der Ferne ein Tor zu erzwingen. Die Partie wirkte eher ausgeglichen, weil Kwakkenbos bis zum gegnerischen Strafraum munter kombinierte, aber den Abschluss nicht fand (Guben: „Power-Play Standfußball“) und Rakete sich durch den einen oder anderen Konter nicht gänzlich zurückgezogen hatte. Gegen Ende der ersten Hälfte erspielte sich Kwakkenbos dann einige Möglichkeiten, die aber letztlich unglücklich und zu unplatziert in den Händen des Torwartes landeten. Nachdem sich Rakete In der Halbzeitpause warmduschermäßig in die Kabine zurückzog, wurde die Aufstellung auf zwei kompromisslose Stürmer umgestellt. 

In den zweiten 45 Minuten stand das Spiel lange auf des Messer Schneide – Kwakkenbos überlegen, besonders nach Standardsituationen, Rakete nur durch Konter gefährlich. Bis in der 60. Minute durch ein Missverständnis zwischen Torwart und Abwehr („Nimm du ihn, ich hab ihn sicher“), ein Zehlendorfer den Ball im Netz versenken konnte. Durch eine Einzelaktion des überraschend eingekauften Skandinaviers, der den Ball aus einem praktisch nicht vorhandenen Winkel 2.Liga tauglich ins Tor legte, gelang Kwakkenbos in der 70 Minute der Anschlusstreffer. 

Die Partie war wieder offen. Doch hier begann das Unglück: Nachdem in der 80. ein Rakete-Spieler den Ball aus einer eindeutigen Abseitsposition heraus ins Kwakkenbos-Tor legte, wurde wieder einmal deutlich, dass auch in der TU-Liga das Amt des Schiedsrichters nicht umsonst vergeben wird. Ein klassischer Fall von: „Nein, es war kein Abseits“, „Doch es war Abseits“. Rudelbildung und heftige Diskussionen auf dem Spielfeld. 

Da keine Einigung erzielt werden konnte, wurde das Spiel aufgrund unüberbrückbarer Differenzen beim Stand von 1:2 abgebrochen. Die Liga-Offiziellen werden informiert. 

Die Parole lautet nun, bis zur Weihnachtsfeier mindestens drei Punkte einzufahren. 


Tore: 0:1 Raketschen, 0:2 Raketschen, 1:2 Skandinavio 


Spieler/in des Tages: Nigel, Britta 


Tor: Marc 

Abwehr: Martin (lang), Lasse, Robert, Micha, Jarek, Guben, Felix 

Mittelfeld: Thorsten, Paul, Sebastian, Martin (kurz), Britta, Nigel, Jens, Erlend, Skaninavio (sorry, ich hab’ den Namen nicht mitbekommen) 

Angriff: Semih, Heiko 


Dritte Hälfte: Ja, in letzter Zeit waren wir doch eher wenig. 

Trotzdem: Spieler zum Spiel nur dann mitbringen, wenn freitags nach der Rückmelde E-Mail zu wenig Spier da sind. 

Irrtümer vorbehalten 

Martin (kurz)