Störtebeker - Kompromisslos Kwakkenbos 1:0 (1:0)
Kwakkenbos verliert nur knapp gegen den neuen Tabellenführer (von Micha)

 

Aufstellung
Tor: Uli das Tokyo Hotel
Abwehr: Micha, Jochen, Rik, Lasse, Tobi
Mittelfeld:  Sebi, Jens, Heiko, Thorsten, Paul, Nigel
Sturm: Martin, Franco, Steve, Tom
(Entschuldigung an alle, die ich eventuell vergessen habe)

Spieler des Tages: Paul und Jens

Zuschauer: Lotta (Heldenhafte Leistung angesichts der Kälte!)

Vor dem Spiel schienen die Stärkeverhältnisse klar geregelt zu sein: Während in aller Herrgottsfrühe schon 40min vor Spielbeginn eine komplette Freibeutermannschaft in der Kabine zotige Witze riss und mit dröhnendem Lachen ihr Selbstbewusstsein und ihre Professionalität zur Schau stellte, belegten zeitgleich gerade einmal fünf Kwakkenbosse die Umkleideräume und die hatten nicht einmal einen Ball dabei. Nach dem Anpfiff wandelte sich jedoch das Bild: Zwar schwappte auf einem teilweise vereisten Boden eine Angriffswelle nach der anderen gegen den kompromisslosen Strafraum, aber die wütend anrennenden Störtebeker scheiterten immer wieder an einer kompromisslos kompakt stehenden Mannschaft. Das Mittelfeld formierte eine kaum zu überwindende Linie vor der Abwehr und machte damit dem Gegner das Leben schwer. So an ihrem tödlichen Kombinationsspiel gehindert versuchten die Piraten mit Weitschüssen ihr Glück, die aber gingen entweder am Tor vorbei oder wurden von dem sicheren Uli – kurz vorher noch ein Faschings Tokyo Hotel - pariert. In der 40. Minute fiel dann doch nach einem Getümmel im Strafraum aus naher Distanz das Führungstor für die Weißen, was zwar unglücklich war, aber zu diesem Zeitpunkt die Moral der Schwarzen nicht minderte. Nach der Halbzeit machte sich dann das Fehlen von dem in den ersten 45 Minuten grandios kämpfenden Paul bemerkbar: Obwohl Kwakkenbos immer noch diszipliniert und konzentriert spielte, enterten die Störtebeker jetzt häufiger den schwarzen Strafraum und vergaben einige hundertprozentige Chancen: In der 70. Minute verhinderte die Latte Schlimmeres, in der 73. Minute köpfte ein Störtebeker übers Tor, ein weiterer Gesetzloser legte sich, nachdem er Uli schon umkurvt hatte, den Ball zu weit vor und das Spielgerät kullerte ins Aus statt ins Netz. Kwakkenbos hingegen erspielte sich nur wenige Chancen, von denen die beste Steve nicht nutzen konnte, als er allein vor dem Torwächter des Gegners auftauchte. Gegen Ende des Spiels warfen die Kompromisslosen noch einmal alles nach vorne, konnten aber nicht die nur mäßig beschäftigte Abwehr des Gegner überwinden. Auf dem Weg in die Kabine waren sich die Mannen vom Volxpark nicht sicher, ob sie sich angesichts der Leistungssteigerung freuen oder über die verlorenen Punkte ärgern sollten. Jedenfalls waren auch nach dem Spiel die Stärkeverhältnisse klar geregelt: Während zwölf Kwakkenbosse selbstbewusst den schmierigen Kiosk der Sportanlage bevölkerten, schlichen die Störtebeker von dannen und hatten nicht einmal einen Kasten Bier dabei.